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Stützpunkt- und Regionalfeuerwehr Liestal sichert das bewährte Milizsystem mit Teilprofessionalisierung und einem Zweckverband

Stützpunkt- und Regionalfeuerwehr Liestal sichert das bewährte Milizsystem mit Teilprofessionalisierung und einem Zweckverband

Die Stützpunkt- und Regionalfeuerwehr Liestal (SRFWL) soll schlagkräftiger und schneller werden um auch langfristig für die immer komplexer werdenden Anforderungen optimal gerüstet zu sein. Mit einer Teilprofessionalisierung durch vollamtlich angestellte Feuerwehrleute werden die Milizangehörigen tatkräftig unterstützt und das bewährte Milizsystem wird für die Zukunft gestärkt und gesichert.

Der Ursprung für die Bildung einer Stützpunkt- und Regionalfeuerwehr basiert auf dem Projekt Florian, welches die Basellandschaftliche Gebäudeversicherung (BGV) im Jahre 2016 im Auftrag von vierzehn Gemeinden initialisierte. Das Projekt wurde jedoch aufgrund des unterschiedlichen Handlungsbedarfes bei den verschiedenen Gemeinden sistiert.

Im Jahre 2018 haben sich die Gemeinden Arisdorf, Büren/SO, Hersberg, Liestal, Lupsingen und Seltisberg für die Schaffung eines Feuerwehr-Zweckverbandes in Anlehnung an das Projekt Florian entschieden und ein neues Projekt gestartet.

Schlagkräftiger und schneller einsatzfähig

Die Grundidee war es, den erhöhten Anforderungen an die Tagesverfügbarkeit von Feuerwehr-Angehörigen, dem stetigen technischen Wandel sowie den zunehmenden Problemen mit den Einrückzeiten aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens mit der Schaffung von Vollzeitstellen zu begegnen. So können Vollamtliche Feuerwehrleute ihre im Milizsystem tätigen Kollegen schnell und tatkräftig unterstützen.

Die Vollamtlichen arbeiten tagsüber, sind als Ersteinsatzelement schnell verfügbar, erledigen Aufgaben wie z. B. Einsatzplanung, Vorbereitung von Ausbildungen, Beschaffungen, Unterhalt und kleinere Einsätze. Mit dieser Teilprofessionalisierung wird das bewährte Milizsystem gestärkt und gesichert. Das neue Modell der Zusammenarbeit von Gemeinden ist ebenso zukunftsorientiert wie nachhaltig.

Die Implementierung des Zweckverbandes wurde gegen Ende 2018 gestartet und endet Ende November 2019. In dieser Zeit sind die Angehörigen der sechs Feuerwehren in zahlreichen erfolgreichen Einsätzen und Übungen eng zusammen-gewachsen. Es hat sich klar gezeigt, dass der gewählte Weg der richtige ist.

Der offizielle Start der neuen Organisation erfolgt offiziell am 1. Januar 2020 unter der Leitung des designierten Kommandanten Roger Salathe.

Für Medienanfragen (praesidium.bk@srfwl.ch)
Sascha Schob, Gemeinderat und Präsident der Betriebskommission (079 946 55 02)
Daniel Goepfert, Projektleiter (079 322 55 22)

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